Sauer macht nicht immer lustig – Tipps zur richtigen Ernährung

Bild: maja7777 / pixabay / CC BY-SA 2.0

Unsere Ernährungs- und Lebensgewohnheiten führen häufig zu einer Übersäuerung des Körpers. Ein langfristig übersäuerter Organismus jedoch begünstigt das Entstehen vieler Krankheiten wie: Allergien, Entzündungen, Ekzeme, Diabetes, Migräne, Schlafstörungen, Pilzinfektionen, Verstopfung, Osteoporose, Gicht… die Liste ist lang. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist elementäre Voraussetzung für Belastbarkeit, Gesundheit und Wohlbefinden: Nur wenn sich unser Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht befindet, können die Stoffwechselprozesse optimal laufen.

Was bedeutet „Übersäuerung“?

Genau wie unser Blutkreislauf, Verdauung oder unsere Atmung, ist auch der Säure-Basen-Haushalt ein lebenswichtiges Regulationssystem unseres Körpers. Wir nehmen Säuren und Basen mit unserer Ernährung auf, unser Körper verwertet diese und führt sie wiederum den Organen, dem Blut und dem Gewebe zu. Dies funktioniert nur dann optimal, wenn unser Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht ist, also einen leicht basischen pH-Wert (pH-Wert von über 7) hat. Die meisten Menschen sind allerdings „übersäuert“, das heißt, ihr Säure-Basen-Haushalt ist aus dem Gleichgewicht geraten.

Was tun, wenn wir übersäuert sind?

Völlegefühl, Blähungen, Sodbrennen, Aufstoßen und Magendrücken können erste Anzeichen für eine Übersäuerung sein. Aber auch bei Müdigkeit, Haarausfall, vorzeitiger Hautalterung, Hautunreinheiten oder wenn der Körper nicht mehr so gut mit Stress umgehen kann, könnte es an einer Übersäuerung des Körpers liegen.

Oft genügt dann schon eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, um Abhilfe zu schaffen. Das bedeutet: Säurebildende Lebensmittel reduzieren, dafür mehr Basenbildner auf den Tisch.

 

Säurebildende Lebensmittel:

Basenbildende Lebensmittel:

Wurst, Fleisch, Käse, Zucker, Eier, Teigwaren, kohlensäurehaltiges Wasser, viele Milchprodukte, Limonade, Weißmehlprodukte Vollkornprodukte, Kartoffeln, Wurzelgemüse- (z.B. Karotten, Rote Beete, Paprika, Zucchini), Blattgemüse (z.B. Kopfsalat, Feldsalat, Ruccola, Chicorée),  viele Obstsorten, hochwertiges kaltgepresstes Olivenöl oder Rapsöl, Sprossen, Petersilie, Schnittlauch

 

Was kann ich sonst noch tun?

Am besten, Sie ernähren sich möglichst abwechslungsreich und naturbelassen. Meiden Sie industriell „veredelte“ oder konservierte Lebensmittel, die meist Glutamat oder Konservierungsstoffe enthalten. Und als Faustregel: möglichst wenig Zucker, möglichst wenig Fleisch und möglichst wenig Wurst! Essen Sie möglichst regelmäßig, bewusst und in Ruhe. Genießen Sie Ihr Essen und lassen Sie beim Essen „Nebenbeschäftigungen“ wie Zeitung lesen oder das Handy weg. Die letzte Mahlzeit sollte spätestens um 18 Uhr eingenommen werden. Positiv auf Ihren Säure-Basen-Haushalt wirken sich auch regelmäßige Bewegung und Sport aus.

Wie kann ich meinen pH-Wert messen?

Das geht ganz einfach mit Teststreifen aus der Apotheke. Am besten messen Sie damit fünfmal täglich  über  einen Zeitraum von mindestens fünf Tagen den pH-Wert Ihres Urins. Dieser liegt im Idealfall zwischen 7 und 7,4 –dies gibt einen ersten Anhaltpunkt, für einen definitiven Aufschluss sorgt ein spezieller „Säure-Basen-Test nach Sander“ im Rahmen einer Urinuntersuchung in unserer Praxis. Unsere Heilpraktiker von der Naturheilpraxis Stümpfl in Tittling helfen Ihnen gerne weiter.

Weitere Infos zur richtigen Ernährung erfahren Sie in unserem KOSTENLOSEN Info-Vortrag „Gesunde Ernährung“ morgen am Dienstag, den 06.11.2018 von 18-19 Uhr in der Naturheilpraxis Stümpfl in Tittling.

Wir freuen uns auf Sie!

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